Reiturlaub im Norden Dänemarks

Seit 2005 zieht es uns regelmäßig nach Tversted. Dort haben wir Gitte kennengelernt, welche den Hof „Stald Nordkap“ leitet. 2006 half meine Schwester für 6 Wochen mit auf dem Reiterhof aus und auch zurzeit werden wieder Praktikanten/Innen gesucht.

Was hebt Stald Nordkap von anderen Höfen ab?

Bevor wir zu Gitte kamen, sind wir schon öfters in Dänemark gewesen. Und in der Zeit wurden einige Höfe getestet. Was meiner Schwester und mir jedoch nie gefiel, war die große Gruppegröße, wo meistens auch Anfänger und Fortgeschrittene zusammen gesteckt wurden. Das heißt, es waren eher langsame Touren, bei denen man nur hintereinander her reiten durfte. Dementsprechend waren die Ponys leider oft sehr stumpf und wussten genau was sie wo machen sollten.
Die erste Tour bei Gitte war das volle Gegenteil. Wir sind nur zu dritt los und auch die Isländer hatten ordentlich Power. Es ist ein wahnsinnig tolles Gefühl, wenn man die Pferde an einem menschenleeren Strand einfach mal laufen lassen kann und trotzdem die volle Kontrolle behält!

In der Hauptsaison sind es mittlerweile auch größere Gruppen. Dennoch werden Anfänger und Fortgeschrittene getrennt und man muss nicht stumpf hintereinander her reiten, sondern kann je nach Gruppe den vollen Galopp nebeneinander genießen.

Kann man auf dem Hof auch Reiturlaub machen und übernachten?

Ja, natürlich geht das! Auf Stald Nordkap ist Platz für ca. 20 Gäste. Es gibt eine Ferienwohnung und einzelne Zimmer in zwei hübschen Bauernhäusern.

Da wir immer mit meinen Eltern nach Dänemark gefahren sind, haben wir uns in der Nähe ein Ferienhaus gemietet und sind dann mit dem Fahrrad zum Hof gefahren.

Welche unterschiedlichen Gangpferderassen findet man auf Stald Nordkap?

Die Auswahl ist wirklich sehr groß. Neben Isländern, Paso Finos, Paso Peruanos und Aegidienberger gibt es mittlerweile auch Rocky Mountain Horses und American Saddlebreds.

Die meisten der aufgeführten Rassen werden dort auch gezüchtet. Vielleicht ist ja sogar dein Traumpferd mit dabei?
Das Verlieben geht meistens ziemlich schnell – jedes Jahr wenn wir oben waren, hätten wir am liebsten unsere Favoriten mit nachhause genommen.

Lohnt es sich auch als Nichtreiter nach Tversted zu fahren?

Auch hier bin ich der Meinung: auf jeden Fall! Allein schon die endlos langen Strände, wo man seine Ruhe haben kann, sind ein absolutes Highlight. Auch Fahrradfahrer kommen voll auf ihre Kosten. Und wer eh einmal in der Nähe ist, sollte einen Abstecher zur blauen Eisbude machen. Dort gibt es eine riesige Auswahl an Eiscremes und Guf. Guf ist eine Art Eischnee mit Zucker – süß, klebrig, ungesund, aber absolut lecker!

Na, neugierig geworden? Dann schaut doch einfach mal auf Facebook oder der Homepage vorbei!

 

Hier noch ein paar ausgewählte Bilder aus den Jahren 2009-2014. Da sehe ich noch ganz schön jung aus. ^^

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Veröffentlicht in Maxel

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